Personal Branding – Das Geschäft des 21. Jahrhunderts

Von Influencern und Personal Brands

Social Media hat die Welt verändert, unser Sozialleben revolutioniert und neue Geschäftsmöglichkeiten eröffnet.

Influencer, ein Begriff von den einen geliebt, von den anderen gehasst, ist schon fast ein neues Trendwort geworden. Influencer sind Menschen, die über die sozialen Medien eine große Reichweite und damit einen Einfluss im Netz aufbauen.

Dieses Konstrukt wird meist unter dem eigenen Namen oder einem Künstlernamen gebildet, weshalb sich der Begriff „Personal Branding“ aus Amerika weitläufig verbreitet hat. Im Gegensatz zu einer sogenannten Corporate Brand liegt der Fokus hier auf einer natürlichen Person und genau dort verbirgt sich auch das Geheimnis des kometenhaften Erfolges vieler Influencer und Personal Brands.

Personenmarken wie YouTuber, Streamer und Blogger, aber auch Geschäftsführer großer Konzerne funktionieren deshalb so gut, da Menschen soziale Wesen sind. Wir können uns mit anderen Menschen viel eher identifizieren als mit großen Unternehmen. Unternehmer, Geschäftsführer und Konzernchefs bekommen das immer mehr mit. Die USA sind auch hier wieder ein Vorreiter mit Persönlichkeiten wie Gary Vaynerchuk von VaynerMedia oder Tesla und Space X Chef Elon Musk.

War man früher noch auf Fremdmedien wie Zeitungen, Fernsehen und das Radio angewiesen, kann man heute, dank Social Media, sofort und auf eigene Faust Marketing betreiben und Reichweite erzeugen.

Unsere Smartphones, ausgestattet mit High-End-Kameras, haben wir überall mit dabei. Diese Kombination erlaubt es jedermann, jederzeit Content zu kreieren und öffentlich hochzuladen um Menschen weltweit zu erreichen, und das alles mit ein paar Klicks.

Wer sein Leben zu einem gewissen Teil öffentlich stellt kann damit eine Multimillionen-Brand aufbauen. Auf der anderen Seite können Selbstständige und Unternehmer effektives Marketing für ihr Geschäft betreiben und somit für mehr Umsatz sorgen.

Consumer oder Creator?

Wie kann man nun dieses Wissen und vor allem Social Media als Tool optimal für sich nutzen?

Dazu ist es erstmal wichtig zu verstehen wie Plattformen wie YouTube oder Instagram im Kern funktionieren.

Social Media kann aus zwei Blickwinkeln betrachtet werden;

Consumer und Creator.

Man kann Content in Form von Videos und Fotos konsumieren oder selber kreieren, sodass andere Menschen diesen konsumieren können. Wir reden in diesem Artikel explizit von der zweiten Herangehensweise, der des Creators. Der Creator produziert Content und stellt diesen auf den Plattformen online. Mit diesem Content können potenziell Menschen weltweit erreicht werden, die sich für die Thematik des Content interessieren. Beispielsweise Menschen die sich für Fitness interessieren können so auf ihren Lieblingsplattformen entsprechenden Content konsumieren wie zum Beispiel Videos zur Durchführung bestimmter Fitnessübungen oder Fototagebücher zum Fortschritt des Trainierenden.

Auf diese Weise kann der Creator also nicht nur seine Hobbies und Leidenschaften mit anderen Menschen teilen, sondern auch eine steigende Reichweite erzielen.

Aus dieser Reichweite entstehen auf natürliche Weise enorme Geschäftsmöglichkeiten in Form von Werbekooperationen oder Sponsorings, aber auch eigens gegründeten Unternehmen.

Um beim Beispiel Fitness zu bleiben könnte daraus, bei entsprechender Reichweite ein kleines Fitnesslabel entstehen, welches sofortigen Umsatz ab Launch bedeuten würde, dank der bereits bestehenden Reichweite über die sozialen Medien.

Marketing im 21. Jahrhundert

Durch die Popularität von Social Media und die Veränderung wie wir Content konsumieren wird es immer schwieriger klassisches Marketing zu betreiben. Werbeplakate und ähnliche Marketingmethoden sind heutzutage kaum noch effektiv.

Der riesige Vorteil von organischem Marketing über Social Media sind die Messbarkeit und vor allem die Authentizität.

Klassische Werbung wird sofort als solche erkannt und löst meist negative Gefühle beim Konsumenten aus. Organisches Marketing dagegen wir anders wahrgenommen, da man sich mit der Personenmarke, die die Werbung über ihren Content verbreitet, verbunden fühlt und diese unterstützen möchte. Werbung wird auch in diesem Fall meist als solche wahrgenommen, allerdings löst diese eher positive Gefühle aus.

Konkret auf YouTube und Instagram bezogen bedeutet das, dass wir heute eine bessere und einfachere Möglichkeit haben Menschen weltweit zu erreichen mit Tools, die wir meist sowieso in der Tasche mit uns tragen.

Mit Tools wie HypeAuditor kann man zusätzlich noch jederzeit seine Reichweite analysieren, essenziell für Creator aber auch Unternehmen, welches mit Creatorn zusammenarbeitet.

Die zahlreichen erfolgreichen YouTuber, Vlogger, Blogger und Creator jeglicher Art in Deutschland und der ganzen Welt beweisen welches Potenzial in Social Media steckt.

Menschen werden es immer leichter haben andere Menschen zu erreichen und für sich zu begeistern was mittlerweile auch viele Unternehmen, Unternehmer und Selbstständige mitbekommen haben und deshalb vermehrt auf Man- und Womanpower in Form von Personal Branding setzen.

Social Media hat die Art wie wir Medien konsumieren revolutioniert und Personenmarken sind auf dem Vormarsch zu den Stars des 21. Jahrhunderts zu werden.