HypeAuditor

AUSGABE 4, AUGUST 2026

HypeAuditor Digest

Frische Einblicke, Trends und Updates

PRODUKT-UPDATES

Das ist neu bei HypeAuditor

Wir haben die Berechnung der Engagement Rate in HypeAuditor aktualisiert, um mit der Art und Weise Schritt zu halten, wie soziale Plattformen Inhalte heute verteilen. Wenn sich verändert, wie Menschen Inhalte entdecken und mit ihnen interagieren, müssen auch die dafür verwendeten Kennzahlen mithalten.

Hier ist, was sich geändert hat, warum wir dieses Update vorgenommen haben und was das für die ER-Zahlen in unseren Berichten bedeutet.

Die neue Formel

In allen unseren Influencer-Berichten wählt HypeAuditor jetzt zunächst den relevantesten Content-Typ aus, bevor die ER berechnet wird.

Für Accounts mit ausreichend Reels oder Video-Content verwenden wir eine aufrufbasierte Berechnung:

ER = (Likes + Kommentare) / Aufrufe × 100 %

Wenn nicht genügend Video-Content vorhanden ist, verwenden wir die postbasierte Berechnung:

ER = (Likes + Kommentare) / Follower × 100 %

In beiden Fällen berechnen wir die ER für einzelne Inhalte und verwenden den Median, um ein repräsentativeres Bild der aktuellen Performance zu liefern.

Warum die Änderung
Die Follower-Zahl ist kein verlässlicher Indikator mehr dafür, wie viele Menschen einen Inhalt tatsächlich sehen. Reels und andere algorithmisch verteilte Inhalte können Zielgruppen weit über die eigene Follower-Basis eines Influencers hinaus erreichen, wodurch Aufrufe zum relevanteren Nenner werden, sobald genügend Video-Content vorhanden ist. Deshalb haben wir unsere Methodik aktualisiert, um besser abzubilden, wie Inhalte heute gesehen werden – und behalten gleichzeitig die postbasierte Berechnung für Accounts bei, die nicht genügend Reels oder IGTV-Content haben.
Was das für Ihre Berichte bedeutet
Nach diesem Update sehen Sie in HypeAuditor-Berichten möglicherweise andere Engagement-Rate-Zahlen. Das Ergebnis spiegelt jetzt das Content-Format wider, das am besten zum aktuellen Content-Mix des Accounts passt, ausgehend von den letzten 30 veröffentlichten Inhalten. Die Änderung macht die ER außerdem nützlicher für den Vergleich von Creators mit unterschiedlichen Content-Strategien, während der Median verhindert, dass ein einzelner viraler oder ungewöhnlich schwacher Beitrag das Ergebnis zu stark verzerrt.

IM FOKUS DIESEN MONAT

Die wahren Gründe, warum die Engagement Rate im Influencer-Marketing zählt

%
Wenn Sie im Influencer-Marketing arbeiten, gehört die Engagement Rate mittlerweile praktisch zum Inventar. Sie steckt in jedem Bericht, jedem Pitch-Deck und jedem Creator-Profil, an dem Sie diese Woche vorbeigescrollt sind. Aber fragen Sie sich, warum diese Zahl so wichtig ist, fällt Ihnen die Antwort vielleicht nicht sofort ein.
Ganz einfach ausgedrückt: Die Engagement Rate zeigt, wie viele Menschen mit einem Inhalt interagiert haben, im Verhältnis zur Anzahl der Menschen, die ihn gesehen haben. Die Idee ist simpel, wahrscheinlich denken wir deshalb kaum darüber nach. Aber in dieser Zahl steckt mehr Information, als man gemeinhin annimmt.

5 Gründe, warum die ER im Influencer-Marketing weiterhin nützlich ist

01
Reaktion der Zielgruppe messen
Eine große Zielgruppe bringt wenig, wenn niemand aufmerksam ist. Die ER gibt Ihnen eine weitere Möglichkeit zu erkennen, ob diese Zielgruppe tatsächlich mit dem Content interagiert.
02
Anzeichen von Resonanz erkennen
Starkes Engagement deutet darauf hin, dass der Content den Menschen einen Grund gibt, innezuhalten, zu reagieren oder sich an der Konversation zu beteiligen.
03
Creator über die reine Reichweite hinaus vergleichen
Wenn die Reichweite ähnlich aussieht, kann die ER zeigen, welcher Creator mehr Reaktionen von seiner Zielgruppe bekommt.
04
Prüfen, ob gesponserter Content mithält
Vergleichen Sie die gesponserten Beiträge eines Creators mit seiner üblichen ER, um zu sehen, ob Markeninhalte ein ähnliches Niveau erreichen.
05
Engagement kann Sichtbarkeit fördern
Engagierender Content kann eine breitere Distribution erhalten und so mehr Menschen erreichen. Die ER gibt Ihnen einen Hinweis auf dieses Potenzial.

Die ER ist jedoch nur eine Kennzahl, kein vollständiges Urteil

Es gibt keine universell „gute" Engagement Rate, und keine einzelne Zahl sollte über eine Creator-Shortlist entscheiden. Vergleichen Sie die ER mit relevanten Benchmarks, und betrachten Sie zusätzlich Aufrufe, Zielgruppenqualität, Content-Passung und Ihr Kampagnenziel für ein vollständigeres Bild.

So nutzen Sie den Benchmark

Am einfachsten nutzen Sie den Benchmark, indem Sie einen Creator, den Sie in Betracht ziehen, mit Creators ähnlicher Größe auf demselben Markt vergleichen. Die Tabelle unten schlüsselt beide Kennzahlen nach Land und Follower-Kategorie auf.

The easiest way to use the benchmark is to take a creator you are considering and compare them with creators of a similar size in the same market. The table below breaks both metrics down by country and follower tier.


For example, among US creators with 50K–500K followers, our benchmark shows a 3.88% median Engagement Rate, with median Average Views of 12.4K.

These are medians, not targets or minimum requirements. A median simply means that roughly half of comparable creators are above that level and half are below it.

Now imagine you are considering a US creator with 150K followers who averages 30K views and has a view-based ER of 5%.

Both metrics are above the median for comparable creators.

That doesn't automatically mean you should sign them, but it's a useful indicator that their content is outperforming peers of a similar size in the same market, and a good reason to shortlist them for a closer look.

Aufrufe und ER sagen unterschiedliche Dinge aus

I would not use either metric in isolation.

Average Views tells you about distribution power: how much attention the creator’s content typically manages to generate.

Engagement Rate tells you about engagement efficiency: how strongly people interact with the content once it reaches them.

Looking at both gives you a more useful read on where a creator stands:


There is another reason to keep both numbers in mind.

A 3% Engagement Rate on 1,000 views and a 3% Engagement Rate on 100,000 views represent very different levels of audience response.

The percentage may be identical, but the absolute scale of engagement is not.

Organische Reels-Performance nutzen, um Content für bezahlte Verstärkung auszuwählen

Brands increasingly take content that's already published organically and put paid media behind it, through Instagram Partnership Ads or similar tools. Organic performance can act as an initial creative signal here.

A Reel that significantly outperforms the typical views for comparable creators has already shown an ability to attract attention without paid distribution. I would start testing with content like this before spending the budget behind weaker performers.

I'd treat this as a creative pre-test, not a guarantee, since targeting, objective, and placement still decide paid results. Given a few assets to pick from, I'd start with whichever already showed it could attract attention on its own.

Hohes Engagement bedeutet nicht zwangsläufig positives Engagement

There is one more thing that benchmarks cannot tell us.

A high Engagement Rate tells you that people are reacting. It does not tell you why they are reacting.

A Reel may generate lots of comments because people love it. It may also generate lots of comments because it is controversial, confusing or attracting negative reactions.

So once the numbers flag an interesting creator or piece of content, the next step is qualitative: open the Reel, read the comments and understand what exactly is driving the engagement and whether that response is appropriate for your brand.

Ein Benchmark liefert Ihnen einen Vergleichswert

A 4% Engagement Rate can be strong for one creator and completely normal for another. It depends on factors such as follower size, market, and platform.

That’s why I would compare a creator’s views and ER with similar creators in the same market and follower range, rather than judging the number on its own.

Our benchmark is designed to supply that missing comparison, helping marketers identify creators and Reels that stand out from comparable content before moving on to the equally important questions of brand fit, audience quality, content quality, and campaign objectives.


Sehen Sie HypeAuditor in Aktion
Erleben Sie unsere Influencer-Marketing-Plattform mit einer geführten Tour durch unseren Vertriebsleiter
cat
Probieren Sie HypeAuditor für Ihre Marke oder Agentur aus
Beginnen Sie mit kostenlosen Medienplänen, Kampagnenmanagement und Demoversionen von weiteren Funktionen
brand_0brand_1brand_2brand_3brand_4brand_5brand_6brand_7